MGN - News

  Mitgliederinformation 25. Juni 2010

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  AMA Milchbarometer - 2. Aussendung

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  AMA Milchbarometer - 1. Aussendung

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  Mitgliederinformation 27. November 2009

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  Mitgliederinformation 30. September 2009

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Presseaussendung vom 24. September 2009

MGN erhöht ab 1. Oktober 2009 den Bauernmilchpreis um 2 Cent brutto

Aufgrund einer leichten Erholung des Weltmilchmarktes und der damit einhergehenden Verbesserung der Preissituation für Butter und Magermilchpulver ist derzeit auch eine gewisse Entspannung des Überschussmarktes festzustellen.

Es ist daher möglich den Milchpreis ab 1. Oktober 2009 um 1,8 Cent netto bzw. 2,016 Cent brutto anzuheben. Somit erhöht sich der Auszahlungsbetrag auf 30,265 Cent brutto je Kilogramm Milch ( 27,02 Cent netto ). Eine nachhaltige Entspannung des Milchmarktes ist jedoch sehr wesentlich abhängig von stabilen Marktverhältnissen auf den in- und ausländischen Verbrauchermärkten.
Eine wesentliche Rolle kommt dabei den heimischen Konsumenten zu!
Die österreichischen Milchbauern haben durch ihre heimischen -im Vergleich zur EU- deutlich höheren Produktionskosten einen gravierenden Kostennachteil, der eine europäische Vermarktung deutlich erschwert.
Durch ihr Einkaufsverhalten entscheiden die Konsumenten täglich maßgeblich über den sicheren Weiterbestand unserer österreichischen Milchbauern und der von allen so geschätzten österreichischen Landschaft.


Zuteilung nicht genützter Quoten für Lieferungen gemäß § 10 Abs.2 Z.2 MOG 2007 in Verbindung mit § 16 Milchquoten-Verordnung 2007 (MQuV 2007, BGBl. II Nr. 209/2007 i.d.g.F.) - Ergebnis der Saldierungsrechnung

Die Agrarmarkt Austria gibt bekannt, dass nach Auswertung der Meldungen gemäß § 24 Abs. 1 der Milchquoten-Verordnung 2007 die Milchanlieferung in Österreich im Zwölfmonatszeitraum 2008/2009 die Nationale Quote für Lieferungen überschritten hat.

Gemäß § 10 Abs. 2 Z.2 MOG 2007 in Verbindung mit § 16 Abs. 1 MQuV 2007 teilt die Agrarmarkt Austria dem jeweiligen Käufer bis 15. Juni 2009 mit, welcher Anteil der einzelbetrieblichen Überlieferung, ausgedrückt in einem Prozentsatz, ausgeglichen (saldiert) werden kann.

Der Prozentsatz ist auf vier Dezimalstellen zu runden und beträgt

16,4721 %

Die Höhe der Überschussabgabe beträgt:

gem. § 16 Abs.1 MQuV 2007 (Basis Abgabe): € 5,775/100 kg

gem. § 16 Abs.1 MQuV 2007 (Überschussabgabe mit Zuschlag): € 8,250/100 kg

Unbeschadet dessen sind jedoch Lieferungen von Milcherzeugern ohne Quote nach wie vor voll überschussabgabepflichtig (27,83 €/100 kg) und können in die Saldierung nicht einbezogen werden.

Die direkt vermarktete Menge an Milch und Milcherzeugnissen ist geringer als die entsprechende Nationale Quote.
Über die Direktverkaufs-Quote hinausgehende Vermarktungsmengen werden daher zu 100 % ausgeglichen.

 


  Mitgliederinformation 28. Mai 2009

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  Mitgliederinformation 17. April 2009

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  Mitgliederinformation 1. April 2009

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  Mitgliederinformation 27. Februar 2009

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  AMA Milchbarometer - 11. Aussendung

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  Mitgliederinformation 30. Dezember 2008

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  AMA Milchbarometer - 10. Aussendung

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  AMA Milchbarometer - 9. Aussendung

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  Mitgliederinformation 28. Oktober 2008

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  Mitgliederinformation Oktober 2008

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Generalversammlung - 8. September 2008


98,6 % stimmten für Fusion

Bei der heute stattgefundenen Generalversammlung der MGN Milchgenossenschaft NÖ stand die Aufnahme der I. Waldviertler Molkereigenossenschaft Waidhofen/Thaya-Waldkirchen im Zentrum des Geschehens. 98,6 % der stimmberechtigten Delegierten und Funktionäre stimmten für die Fusion. Damit erhöht sich die Anzahl der MGN Lieferanten um 320 auf nun mehr 4.300 Lieferanten. Die Milchmenge erhöht sich um 25 Mio. Kilogramm auf insgesamt knapp 320 Mio. Kilogramm Jahresmenge.

 

Der Obmann der MGN, ÖKR Adolf Steiner informierte sehr ausführlich über das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 und über die Entwicklung im Jahr 2008. Während im 2. Halbjahr 2007 ein rasanter Milchpreisanstieg zu verzeichnen war, ist derzeit der Milchmarkt enorm unter Druck. Neben einer gestiegenen EU-weiten Milchproduktion macht sich eine Kaufzurückhaltung bei den Konsumenten bemerkbar. Eine steigende Produktion trifft derzeit auf einen zurückhaltenden Markt, dies führt unweigerlich zu einem Druck am Markt.

Geschäftsführer Ing. Leopold Gruber-Doberer nahm in seinem Referat sehr ausführlich auf die öffentliche Diskussion bezüglich der Lebensmittelpreise Stellung. Er bezeichnete die MGN als ein stabiles Schiff auf der derzeit milchwirtschaftlichen unruhigen Hochschaubahn. Er bekräftigte dies auch mit dementsprechenden Zahlen der Genossenschaft. So beträgt das Eigenkapital der MGN mehr als 85 Prozent. Unterstützt werden die Mitglieder mit einer Qualitätsprämie in der Höhe von 1,5 Mio. Euro, welche zusätzlich zu dem mit der NÖM AG vereinbarten gesamtösterreichischen Durchschnittspreis zur Auszahlung gebracht wird.

LR Josef Plank appellierte in seinem Gastreferat an die MGN Bauern, geschlossen hinter der Genossenschaft zu stehen. Nur eine starke Organisation, wie die MGN es ist, kann den Bauern Sicherheit und Zukunft bieten.



Martin Pichlbauer neuer Obmann-Stellvertreter

Als Nachfolger für den ausgeschiedenen bisherigen 1. Obmann-Stellvertreter Johann Kerschbaumer aus Krumbach wurde in einer geheimen Wahl Herr Martin Pichlbauer aus Kirchschlag gewählt. Herr Pichlbauer bewirtschaftet mit seiner Familie in Aigen einen Milchviehbetrieb und war bisher im Aufsichtsrat der MGN tätig. Weiters wurden in den Vorstand gewählt Herr Erich Marchsteiner aus Windigsteig, bisheriger Obmann der Genossenschaft Waidhofen/Thaya sowie Herr Peter Weghofer aus Pitten. Als Aufsichtsratsmitglieder neu gewählt wurden Herr Franz Riegler-Heissenberger aus Krumbach, Herr Martin Wurz und Herr Herbert Kases, beide aus dem Gebiet der fusionierten Genossenschaft Waidhofen/Thaya.

25 MGN Lieferanten für besondere Qualität

Für besondere Leistungen im Bezug auf die Qualitätsmilcherzeugung wurde an die 25 besten Lieferanten der Genossenschaft ein Qualitätssiegel sowie ein Korb mit NÖM Produkten verliehen. Die Vizepräsidentin der LK NÖ, Theresia Meier gratulierte dazu sehr herzlich.


 Leserbrief zur Ausgabe vom 8. August 2008


" Milch und Butter um 33% zu teuer"

Sehr geehrter Herr Christian Ebeert!

Mit großer Betroffenheit habe ich Ihren Bericht auf Seite 5 " Lebensmittel bei uns zu teuer" in der aktuellen Ausgabe vom 8.8.2008 gelesen. Betroffen aufgrund der Tatsache, dass dieser Artikel sehr einseitig, ohne genaue Recherchen der wirklichen Fakten verfasst wurde. Ich stelle Ihnen dabei nicht in Abrede, dass in Deutschland die Lebensmittel tatsächlich billiger zu kaufen sind, vielmehr muss ich kritisch anmerken, dass Sie ganz unverfroren fordern - der "Österreichzuschlag" müsse weg. Als Vertreter der Milchbauern darf ich ganz objektiv daran erinnern, dass wir in Österreich die kleinsten Produktionsstrukturen innerhalb der europäischen Milchbauern haben (60.000kg je Betrieb und Jahr), eines der strengsten Tierschutzgesetze erfüllen müssen und uns auch zur Einhaltung der GVO-freien Produktion bekennen. All dies wurde auch von der Kronen Zeitung massiv gefordert. Jedoch vergisst man bewusst oder unbewusst, dass diese österreichische Produktion, zu der sich die österreichischen Bauern bekennen, auch nur mit österreichischen Preisen aufrecht zu erhalten ist. Übrigens muss auch festgehalten werden, dass im Jahr 1950 Herr und Frau Österreicher noch 44,7 % ihres Einkommens für Lebensmittel ausgegeben haben, mittlerweile liegt dieser Anteil gerade mal bei 13%. Im Jahr 1993 kostete ein Liter Vollmilch höchster Qualität 84 Cent, heute ist die Milch um 79 Cent im Handel erhältlich. Der Preis für ein Kilogramm Butter reduzierte sich seit dem Jahr 1993 um 23,8%. Für mich Fakten, welche in mir die Überzeugung bringen, dass in den vergangenen Jahren die Steigerung des Wohlstandes auf Kosten sinkender Lebensmittelpreise erfolgte. Unter die Räder sind dabei die Bauern gekommen, jährlich beenden 5% der Milchbauern die Milchproduktion. Alles Realitäten, aber die interessieren nicht wirklich jemanden, nur die Betroffenen selbst.
In Vorwahlzeiten sind jene Bevölkerungsgruppen mit hohem Stimmpotential wichtig, dabei kann man auf die mittlerweile nur mehr 3% Bauern leicht verzichten. Mir ist sehr wohl bewusst, dass aufgrund der Preissteigerungen durch Energie, Wohnung etc. immer weniger Geld den Familien zur Verfügung steht. Aber Sozialpolitik auf Kosten sinkender Lebensmittelpreise zu machen betrachte ich als Verrat an unsere Zukunft und somit der Jugend. Wir alle ob Produzenten und Konsumenten schätzen und lieben unsere Heimat und fühlen uns in der von Bauernhand gepflegten Landschaft sehr wohl. Wenn man gerade jenen Berufsstand, welcher für diese Pflege der Landschaft wesentlich verantwortlich ist, ruiniert, sägt man auf jenem Ast auf dem man selbst sitzt.

Mit der Bitte um mehr Objektivität und dem Festhalten an Grundsätzen, auch in Vorwahlzeiten, verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen

Ing. Leopold Gruber-Doberer
Geschäftsführer der MGN Milchgenossenschaft NÖ

 


  Mitgliederinformation 25. Juni 2008

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  Milchgeldanlageblatt ab Juni 2008

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Zuteilung nicht genützter Quoten für Lieferungen gemäß § 10 Abs.2 Z.2 MOG 2007 in Verbindung mit § 16 Milchquoten-Verordnung 2007 (MQuV 2007, BGBl. II Nr. 209/2007 i.d.g.F.) - Ergebnis der Saldierungsrechnung

Die Agrarmarkt Austria gibt bekannt, dass nach Auswertung der Meldungen gemäß § 24 Abs. 1 der Milchquoten-Verordnung 2007 die Milchanlieferung in Österreich im Zwölfmonatszeitraum 2007/2008 die Nationale Quote für Lieferungen überschritten hat.

Gemäß § 10 Abs. 2 Z.2 MOG 2007 in Verbindung mit § 16 Abs. 1 MQuV 2007 teilt die Agrarmarkt Austria dem jeweiligen Abnehmer bis 15. Juni 2008 mit, welcher Anteil der einzelbetrieblichen Überlieferung, ausgedrückt in einem Prozentsatz, ausgeglichen (saldiert) werden kann.

Der Prozentsatz ist auf vier Dezimalstellen zu runden und beträgt

6,990 %

Die Höhe der Überschussabgabe beträgt:

gem. § 16 Abs.1 MQuV 2007 (Basis Abgabe): € 11,509/100 kg

gem. § 16 Abs.1 MQuV 2007 (Überschussabgabe mit Zuschlag): € 16,442/100 kg

Unbeschadet dessen sind jedoch Lieferungen von Milcherzeugern ohne Quote nach wie vor voll überschussabgabepflichtig (27,83 €/100 kg) und können in die Saldierung nicht einbezogen werden.

Die direkt vermarktete Menge an Milch und Milcherzeugnissen ist geringer als die entsprechende Nationale Quote.
Über die Direktverkaufs-Quote hinausgehende Vermarktungsmengen werden daher zu 100 % ausgeglichen.

 

Beispiel für Zusatzabgabe WJ 2007/2008
Saldierungsprozentsatz 6,99 %
 
kg
Abzug Cent/kg
Abgabe 
Quote 100.000
Überlieferung 25.000
Saldierte Menge/Basisabzug
100.000 kg x 6,99 % 6.990 11,509 804,48€
Abgabe mit Zuschlag:
(Überlieferung - Saldierte Menge) x Abgabe mit Zuschlag
(25000 - 6990) x 16,442 : 100 18.010 16,442 2.961,20€
       
Summe Abgabe 3.765,68€
durchschnittliche Abgabe je kg Überlieferung 15,063
Quote 100.000
bei einer Überlieferung von  5.000
beträgt die Abgabe:
(wenn Überlieferung kleiner als Saldierte Menge, dann Überlieferung)
5000 kleiner als 6990 daher 5.000 11,509 575,45€

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  Mitgliederzeitung "Der Milchbauer"

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  Weltmilchtag am Betrieb der Familie Panzenböck - 2. Juni 2006



  Werbeaktion SCS Vösendorf - 17. März 2006


  Pressekonferenz "Qualität hat eine Heimat NÖ"- 23. Februar 2006

v.l.n.r. ÖkR Adolf Steiner, Mag. Alfred Berger, Dr. Erwin Pröll, Mag. Erwin Hameseder


  Mitgliederzeitung der MGN


  Aufklärungskampagne - 2. Juni 2005


Konsumenten waren über die tatsächliche Herkunft
der Danone-Produkte überrascht


Baden, 2. Juni 2005
Die Milchgenossenschaft Niederösterreich startete am heutigen Tag die bereits angekündigte Aufklärungskampagne über die tatsächliche Herkunft von Milchprodukten. Mehr als 100 Milchbäuerinnen und Milchbauern verteilten dabei in der Landeshauptstadt St. Pölten vor mehren Einkaufszentren über 1.500 Informationsblätter an die Konsumenten. Die überwiegende Anzahl der Konsumenten zeigte sich dabei sehr überrascht über die tatsächliche Herkunft von den Danone-Produkten Actimel und Activia. Keiner vermutete bei diesen Produkten als Herkunftsland Polen bzw. Tschechien, so Leopold Gruber-Doberer, Geschäftsführer der MGN. Durch die Reaktion der Konsumenten sind auch die Umfrageergebnisse bestätigt, wo mehr als 80% der Konsumenten als Herkunftsland von Actimel und Activia Österreich bzw. Deutschland vermuteten, tatsächlich stammen diese Produkte jedoch aus Polen bzw. Tschechien.
Die Erfahrungen dieser Aufklärungskampagne zeigen einmal mehr die Notwendigkeit auf, dass die Herkunftsbezeichnung von Milchprodukten dringend verbessert werden muss. Der Konsument hat das Recht auf eine nachvollziehbare Produktkennzeichnung für seine Kaufentscheidung. Die derzeitige gesetzliche Regelung der Produktkennzeichnung gefährdet nicht nur bäuerliche Familienbetriebe sondern auch zahlreiche Arbeitsplätze. Seitens der MGN werden daher weitere Aufklärungskampagnen folgen.


  Pressekonferenz - 18. Mai 2005


Presseinformation


Aktuelle Milchdiskussion:
MGN präsentiert Lösungen für heimische Milchbauern

o Die Vermarktung koordinieren
o Die Herkunft nachvollziehbar machen
o Biologische und gentechnikfreie Produkte stärken


Wien / Baden, 18. Mai 2005. - Als größte Milchliefergenossenschaft Österreichs übernimmt die MGN, die Milchgenossenschaft Niederösterreich, gegenüber 4.800 Milchbauern die Verantwortung für einen wettbewerbsfähigen Milchpreis. In der jüngsten Generalversammlung der MGN wurden nun zielgerichtete Vorschläge zur Lösung der angespannten Situation erarbeitet.

"Der Milchpreis ist zur Zeit das zentrale Thema. Darüber hinaus ist es für die Mitglieder der MGN von größter Bedeutung, an einem wettbewerbsfähigen Verarbeitungsunternehmen beteiligt zu sein", erklärt MGN-Geschäftsführer Leopold Gruber-Doberer: "Die positive Weiterentwicklung dieses Unternehmens sichert schließlich die Existenzen unserer Milchbauern."

Erste negative Auswirkungen auf den Milchpreis zeigt bereits die von der EU beschlossene Reform der gemeinsamen Agrarpolitik, in der eine Absenkung der Interventionspreise bei Butter und Magermilchpulver sowie eine Aufstockung der Milchquote um 1,5 Prozent festgelegt wurde. Mit dem Milchpreis sind die gesamten Zukunftschancen der österreichischen Milchbauern bedroht.

Die Lösungsvorschläge sind zugleich Arbeitsschwerpunkte für über 300 Delegierte und Funktionäre unter MGN-Obmann Adolf Steiner, dem bei seiner Wiederwahl mit 97,3 Prozent der Stimmen überwältigendes Vertrauen ausgesprochen wurde.

Gemeinsame Vermarktung
Das Ziel einer preislichen Besserstellung im Handel macht strategische Abstimmungen notwendig: Die österreichische Milchlösung in Form einer gemeinsamen Vermarktung wird bereits seit längerem diskutiert; nun ist sie auf Eigentümerebene der Verarbeitungsbetriebe umzusetzen. Nur so kann wirksam verhindert werden, dass sich heimische Molkereien im innerösterreichischen Wettbewerb gegenseitig die Preise drücken.

Deutliche Kennzeichnung
Mit der derzeitigen gesetzlichen Kennzeichnungspflicht ist für Konsumenten die Herkunft der Produkte nicht nachvollziehbar. Hier ist verstärktes Augenmerk auf die Kennzeichnung zu legen, insbesondere auf die Erkennbarkeit der Herkunft. Damit wird verhindert, dass bekannte Markenartikler ihre Produkte in Polen und Tschechien zu wesentlich günstigeren Rohstoff- und Produktionskosten herstellen und in Österreich unerkannt verkaufen.

Die MGN plädiert in diesem Sinne auch für Unterstützung der Initiative "Geschmack der Heimat", ins Leben gerufen vom österreichischen Bauernbund gemeinsam mit dem Handel, und ein klares Bekenntnis des Handels zu österreichischen landwirtschaftlichen Produkten. Österreich hat durch seine strengen Tierschutz- und Umweltgesetze einen hohen Qualitätsanspruch. Hochwertige österreichische Erzeugnisse kommen Konsumentenwünschen entgegen und sichern zugleich die Existenz der heimischen Landwirte.

Schwerpunkt Biomilch
Mit Biomilch und gentechnikfreier Milch haben österreichische Milchbauern die Möglichkeit, sich erfolgreich vom europäischen Wettbewerb abzuheben. Eine Forcierung dieser Segmente steigert die Wettbewerbsfähigkeit und zugleich die Wertschöpfung. Auch hier trägt eine verständliche und an sichtbarer Stelle leserlich angebrachte Kennzeichnung wesentlich zur klaren Positionierung und damit zu einer Aufwertung der Produkte österreichischer Milchbauern bei.

Pressekonferenz im Cafe Prückel, Obmann ÖkR Adolf Steiner, Geschäftsführer Ing. Leopold Gruber-Doberer


  Seit 1. Oktober liefern mehr als 5.000 Milchbauern
280 Millionen Kilogramm Milch an die MGN

Am 24. September 2004 wurde im Rahmen einer außerordentlichen Generalversammlung mit 98,7 % die Aufnahme der Milchgenossenschaft Pielachtal im Wege einer Fusion beschlossen.
Bereits am 15. September 2004 stimmten die Pielachtaler Milchbauern mit 89,7 % für die Fusion mit der MGN.
Damit wurden 413 Milchbauern mit 25 Millionen Kilogramm unter das Dach der Milchgenossenschaft Niederösterreich aufgenommen.
Mit diesem Zusammenschluss sind in der MGN nun mehr als 50 Prozent der niederösterreichischen Milchbauern organisiert.
Ziel dieser Bündelung des Rohstoffes Milch ist das geschlossene Auftreten gegenüber den Verarbeitungsbetrieben. Dies ist für die Milchbauern von entscheidender Bedeutung.
Eine weitere, ebenfalls für die Zukunft der Milchlieferanten bemerkenswerte Entscheidung wurde in den vergangenen 14 Tagen getroffen. Mit Wirksamkeit 1. Oktober 2004 treten 420 steirische Milchbauern aus dem Gebiet Hartberg - Vorau - Wenigzell der MGN als Mitglieder bei.
Die neuen Mitglieder aus dem Nachbarbundesland erzeugen mehr als 24 Millionen Kilogramm Milch.
Seitens der steirischen Milchbauern musste für die Aufnahme in die MGN neben dem Geschäftsanteil auch ein Agio von acht Euro je Geschäftsanteil geleistet werden.
Obwohl die Hereinnahme zusätzlicher Milcherzeuger kurzfristig ein Risiko sein kann, hat man sich aufgrund langfristiger Überlegungen einstimmig für die Aufnahme entschieden.
Die MGN verfügt damit über 280 Millionen Kilogramm Milch und ist jetzt die größte Milchliefergenossenschaft Österreichs.



  Presse-Milchfrühstück am Bauernhof

27. Mai 2004, 09:15 Uhr, in Innermanzing am Hof von
Fam. Kahry

 
Presse-Milchfrühstück am Hof Kahry in Innermanzing mit LKR ÖkR Obm.Steiner, Agrarlandesrat Dipl.-Ing. Plank und Geschäftsführer Ing. Gruber-Doberer.

 

Die Sorge der Milchbauern im Hinblick auf die EU-Erweiterung

LR Dipl.-Ing. Josef Plank

Milchwirtschaft hat hohe Bedeutung in der NÖ Landwirtschaft.
Milch hat auch für den Konsumenten einen äußerst hohen Stellenwert, der nicht zuletzt auf die sorgfältige Arbeitsweise der Milcherzeugerbetriebe zurückzuführen ist.
20 Prozent aller österreichischen Milchkühe stehen in NÖ (NÖ: 117.284, Ö: 580.000).
9.604 Lieferanten in NÖ
Milchanlieferung NÖ 2003: 531.000 t
Milchanlieferung Ö: 2,64 Mio t
Durchschnittliche Anlieferung pro Lieferant in NÖ: 55.303 kg

In Österreich entfallen 15,6 Prozent der landwirtschaftlichen Endproduktion auf die Milchwirtschaft.
Das entspricht einer Wertschöpfung von 917 Millionen Euro/Jahr.
Gesamtwertschöpfung Landwirtschaft gesamt: 5,7 Millionen Euro.

Gerade im Zusammenhang mit der Erweiterung ist es wichtig, dass größtes Augenmerk auf die Qualität gelegt wird.
NÖ Milch liegt qualitativ im österreichischen Spitzenfeld.
98,4 Prozent der angelieferten Milchmenge erreicht die erste Qualität und somit die Anforderungen der Milchhygieneverordnung.
Die Grenzwerte liegen dafür bei 100.000 Keimzahl und 400.000 Zellzahl.

Milch ist das am umfassendsten kontrollierte Lebensmittel.
Das Labor des Milchprüfrings in Gmünd entnimmt jährlich mehr als eine Million Milchproben und führt rund fünf Millionen Analysen im Jahr durch.
Fast alle niederösterreichischen Milchproben werden in Gmünd untersucht.

Auch der NÖ Tiergesundheitsdienst kümmert sich um die Milchqualität.
Derzeit sind etwa 3.000 Milchviehbetriebe mit ca. 47.000 Milchkühen beim TGD dabei.
Untersucht wird die Eutergesundheit und die Qualitätssicherung bei der Rohmilcherzeugung.

Im vergangenen Jahr wurden in Summe 155 Mio. Euro an Milchgeld an die Bauern ausbezahlt.
Der durchschnittliche Milchpreis betrug 32,68 Cent inkl. USt.
Rückgang gegenüber 2001 um 4,15 Cent.

Das Land NÖ unterstützt seine Milchbauern mit Zuschüssen für die Qualitätssicherung.

Schwerpunkte: Erhaltung der Eutergesundheit und Qualitätssicherung.
Im Zuge dieses Programms sind Vorgaben hinsichtlich Hygiene, Melkmanagement etc. umzusetzen.
Es gibt Unterstützungen für die Überprüfung von Melkanlagen, für Maßnahmen hinsichtlich Hygiene und Melkmanagement sowie Milchkuhprämien.

Weiters unterstützt der TGD bakteriologische Untersuchungen und Antibiogramme bei Viertelgemelksproben, sodass nur ein Selbstbehalt von 2,50 Euro vom Landwirt zu tragen ist.

All das trägt dazu bei, dass Niederösterreichs Milchbauern im internationalen Wettbewerb bestehen können.

 

Die Milchbauern in Niederösterreich

LKR ÖkR Obmann Adolf Steiner


9.600 Milchbauern in NÖ produzieren mit hohem persönlichen Einsatz unser hochwertiges Nahrungsmittel Milch.

Mehr als 40 % der niederösterreichischen Milchbauern sind Mitglieder und Lieferanten unserer Genossenschaft. Die MGN Milchgenossenschaft Niederösterreich ist aus dem Zusammenschluss aus 7 ehemals eigenständigen Genossenschaften entstanden. Bei der morgigen Generalversammlung wird voraussichtlich mit der Fusion der Milchgenossenschaft Mank eine weitere, ehemals eigenständige Genossenschaft Teil der MGN. Wesentlicher Auftrag unserer Genossenschaft ist die Vertretung der Interessen unserer Milchbauern gegenüber dem Verarbeitungsbetrieb, sowie der Politik und der Öffentlichkeit.

Das Einzugsgebiet unserer Genossenschaft erstreckt sich von der Buckligen Welt, quer durch Niederösterreich bis ins Waldviertel.

Durch die Bündelung unseres Milchangebotes wird auch die Verhandlungsposition gegenüber den Verarbeitungsbetrieben gestärkt. Die MGN ist Miteigentümer der NÖM AG und somit ein wesentlicher Partner dieses Verarbeitungsunternehmens.

Unsere Milchbauern produzieren Milch höchster Qualität. 99 % der angelieferten Milch erreichen die höchsten Qualitätsanforderungen. Die Einhaltung der hohen Standards in Bezug auf Hygiene und Tierschutz ist für unsere Bauern eine Selbstverständlichkeit.
Ein durchschnittlicher MGN-Lieferant liefert jährlich ca. 55.000 kg Milch an unsere Genossenschaft. Derzeit verfügen 25 % unserer Lieferanten über eine Quote von unter 20.000 kg Jahresmenge. Lediglich 8,9 % unserer Milchbauern produzieren mehr als 120.000 kg Milch jährlich.

Diese Zahlen dokumentieren unsere kleinbäuerliche Struktur. Nahezu ausschließlich findet die Milchproduktion in Familienbetrieben statt. Diese in Niederösterreich vorherrschende Struktur ist zwar einerseits der Garant für unsere gepflegte Landschaft, bedeutet aber auch gleichzeitig höhere Produktionskosten.
Kurzum: Wenn die Gesellschaft die gepflegte Landschaft will, muss sie aber auch bereit sein, für die hochwertigen Milchprodukte einen dementsprechenden Preis zu zahlen. Derzeit steht der Milchpreis für die Bauern enorm unter Druck. Täglich werden viele Stalltüren in Österreich für immer geschlossen. Dabei geht neben den bäuerlichen Existenzen auch Kulturgut verloren.

 

 

Der Konsument als Partner für die Bauern

GF Ing. Leopold Gruber-Doberer

Mit 1. Mai 2004 wurden 10 weitere Staaten Mitglied der Europäischen Union. Neben den wichtigen politischen Zielsetzungen dieser Erweiterung hat dies natürlich auch Auswirkungen auf den Produktionszweig Milchwirtschaft.
20 Mio. Tonnen an Milch kommen damit neu in den europäischen Markt.

Die Milchproduktion in den neu hinzugekommenen Ländern findet fast ausschließlich in Großbetrieben mit Fremdarbeitskräften statt, während in Niederösterreich bzw. Österreich wie bereits erwähnt, die kleinbäuerliche Struktur und somit der Familienbetrieb die Norm ist.

Auch die Verarbeitungsbetriebe in Österreich sind im Vergleich zu den Mitbewerbern in Europa, verhältnismäßig klein strukturiert. Die Handelsorganisationen in Österreich sind jedoch dazu im Gegenteil sehr stark konzentriert.
Fast 80 % des österreichischen Lebensmittelhandels werden von 3 großen Handelsketten abgedeckt. Diesen mächtigen Handelsunternehmen steht eine Vielzahl von Verarbeitungsbetrieben gegenüber. Weiters ist der Trend zu Eigenmarken ungebrochen groß. Diese Entwicklung erhöht die Unabhängigkeit der Handelsunternehmen und führt unweigerlich zu einem enormen Preisdruck. Enttäuschend für unsere Milchbauern ist die Tatsache, dass die hochwertigen Milch- und Milchprodukte vom Handel als Lockartikel verwendet werden. Hier ist jedoch ein grober Widerspruch vorhanden: Produkte höchster Qualität zum billigsten Preis.

Die Angebotsvielfalt und der hohe Anteil an Eigenmarken macht es dem Konsumenten unheimlich schwer, die Herkunft der Produkte zu erkennen bzw. nachzuvollziehen.
Auf jeder Verpackung ist ein so genanntes Genusstauglichkeitskennzeichen angedruckt, zwar oft sehr "kleingedruckt", aber durchaus aussagekräftig!

AT steht für Österreich
M ist gleich Milch
N steht für einen Produktionsbetrieb in Niederösterreich

Aufgrund dieses Kennzeichens ist für den Konsumenten nachvollziehbar, wo das jeweilige Produkt abgefüllt wurde.
Wir müssen mit Bedauern feststellen, dass gerade bei Butter sehr viel Ware nicht mehr aus Österreich kommt, wobei jedoch der eine oder andere Konsument aufgrund der Namensgebung davon ausgeht!

Unser Appell an die Konsumenten:
Achten Sie beim Einkauf auf dieses Genusstauglichkeitskennzeichen, kaufen Sie österreichische Qualität, denn damit sichern Sie tausenden Milchbauern ihre Existenz, aber die Konsumenten sichern sich damit auch weiterhin unsere schöne Landschaft.

Als MGN unterstützen wir auch eine Initiative von NR Martin Preineder, der mit der Verteilung eines Folders an die Konsumenten mit dem Titel "Wissen Sie, was Sie essen?" die Konsumenten über das Kleingedruckte auf der Verpackung informieren will.
Gerade aufgrund der jüngst erfolgten Erweiterung der Europäischen Union wird die Angebotsvielfalt in den Regalen für unsere Konsumenten steigen. Daher ist es umso wichtiger, die Konsumenten darüber aufzuklären, wie sie tatsächlich österreichische Produkte erkennen können.

"Herkunft bedeutet Zukunft"

Wenn die Konsumenten wissen woher das Produkt kommt, österreichische Qualität kaufen, dann geben sie unseren Bauern Zukunft. Wir bitten unsere Konsumenten dazu beizutragen, damit sie auch Bauern bleiben können.

 



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Mit diesem Angebot möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, Inserate verschiedener Art bei uns kostenlos zu veröffentlichen.


MGN Milchgenossenschaft NÖ unterstützt ihre Mitglieder beim Quotenkauf


Bei der am 12. September 2001 stattgefundenen Vorstand- und Aufsichtsratssitzung der MGN Milchgenossenschaft Niederösterreich wurde eine Unterstützung der Mitglieder beim Quotenkauf beschlossen. Demnach erhalten die Milchbauern einen Milchgeldvorschuss in der Höhe von ATS 5,50 bzw. Euro 0,4 pro Kilogramm angekaufter Quote, jedoch für maximal 20.000 Kilogramm Quotenzukauf je Wirtschaftsjahr. Dies bedeutet einen Vorschuss mit der maximalen Höhe von ATS 110.000,-- pro Betrieb. Gleichzeitig gibt es aber die Beschränkung, dass die zugekaufte Menge nur bis max. 50 % der bisher am Betrieb befindlichen A-Quote unterstützt wird.
Die Auszahlung dieses Vorschusses erfolgt an die Bauern nach der Mitteilung der AMA über die durchgeführte Handelbarkeit.
Dieser Milchgeldvorschuss ist in 24 Monatsraten über das Milchgeld zurück zu zahlen.

Mit diesem zinsenlosen Milchgeldvorschuss wollen wir unsere Milchbauern beim Kauf einer Quote direkt unterstützen, so Obmann LKR ÖkR Adolf Steiner.

Es soll damit gelingen, die Quotenabwanderungen in die westlichen Bundesländer zu reduzieren. Für die Genossenschaft ist es besonders entscheidend, dass die Quoten im Gebiet bleiben, um so die Milchdichte beizubehalten, da diese einen wesentlichen Einfluss auf die Transportkosten hat.


Besteuerung des Verkaufserlöses von Milchquoten

 

In den letzten Monaten gab es in einigen Bundesländern eine intensive Diskussion über die steuerliche Behandlung des Erlöses aus dem Verkauf einer Milchquote, wobei auch die Aufrollung von Verkäufen, die jahrelang zurückliegen, im Raum stand.

Die Präsidentenkonferenz hat in Verhandlungen mit dem Finanzministerium wichtige Klarstellungen erreicht. Pauschale Anschaffungskosten werden als Aufwand anerkannt und Verkäufe vor dem 1.1.2000 werden nicht erfasst.

Wie sieht die Regelung aus ?

Erlöse aus dem Verkauf von Milchquoten sind gemäß Einkommensteuer-Richtlinie 2000 gesondert steuerpflichtig und nicht von der Pauschalierung erfasst.
Von der Erfassung von Verkaufsabschlüssen vor dem 1.1.2000 wird deshalb abgesehen, weil die EStR 2000 erst eine eindeutige Klarstellung zur steuerlichen Behandlung eines Quotenverkaufes gebracht haben.
Vom Veräußerungserlös können jedenfalls die seinerzeitigen Anschaffungskosten im nachgewiesenen Umfang abgezogen werden.
Sollten jedoch Belege über konkrete Aufwendungen nicht mehr vorhanden sein - schließlich gibt es die Milchquoten in Österreich seit 1978 - können Anschaffungskosten gemäß § 184 BAO geschätzt werden.
Für derartige Schätzungen gilt die Annahme, dass 50% der verkauften Milchquote in früheren Jahren entgeltlich erworben wurden.
Für diese Schätzung wird - abgeleitet von der staatlichen Prämie in der seinerzeitigen Richtmengen-Rückkaufs-Aktion1986 - ein pauschaler Anschaffungspreis von 0,83 Euro/kg angesetzt (dies entspricht ATS 11,42).

Welcher Anteil des Erlöses aus dem Milchquoten-Verkauf wird nun besteuert?

Das von der Präsidentenkonferenz erreichte Verhandlungsergebnis bedeutet, dass - wenn keine Belege für Aufwendungen mehr vorhanden sind - vom Quotenerlös vorerst pauschale Anschaffungskosten von S 5,71/kg veräußerter Milchquote abgezogen werden und erst der übersteigende Betrag der Besteuerung unterliegt.

Autor: Dr. Klaus Wejwoda