MGN
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Presseaussendung vom 24. September 2009 MGN erhöht ab 1. Oktober 2009 den Bauernmilchpreis um 2 Cent brutto Aufgrund einer leichten Erholung des Weltmilchmarktes und der damit einhergehenden Verbesserung der Preissituation für Butter und Magermilchpulver ist derzeit auch eine gewisse Entspannung des Überschussmarktes festzustellen. Es ist daher möglich den Milchpreis ab 1. Oktober 2009 um 1,8 Cent
netto bzw. 2,016 Cent brutto anzuheben. Somit erhöht sich der Auszahlungsbetrag
auf 30,265 Cent brutto je Kilogramm Milch ( 27,02 Cent netto ). Eine nachhaltige
Entspannung des Milchmarktes ist jedoch sehr wesentlich abhängig
von stabilen Marktverhältnissen auf den in- und ausländischen
Verbrauchermärkten. |
Zuteilung nicht genützter Quoten für Lieferungen gemäß § 10 Abs.2 Z.2 MOG 2007 in Verbindung mit § 16 Milchquoten-Verordnung 2007 (MQuV 2007, BGBl. II Nr. 209/2007 i.d.g.F.) - Ergebnis der SaldierungsrechnungDie Agrarmarkt Austria gibt bekannt, dass nach Auswertung der Meldungen
gemäß § 24 Abs. 1 der Milchquoten-Verordnung 2007 die
Milchanlieferung in Österreich im Zwölfmonatszeitraum 2008/2009
die Nationale Quote für Lieferungen überschritten hat. Der Prozentsatz ist auf vier Dezimalstellen zu runden und beträgt Unbeschadet dessen sind jedoch Lieferungen von Milcherzeugern ohne Quote
nach wie vor voll überschussabgabepflichtig (27,83 €/100 kg)
und können in die Saldierung nicht einbezogen werden.
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Generalversammlung - 8. September 2008
Bei der heute stattgefundenen Generalversammlung der MGN Milchgenossenschaft NÖ stand die Aufnahme der I. Waldviertler Molkereigenossenschaft Waidhofen/Thaya-Waldkirchen im Zentrum des Geschehens. 98,6 % der stimmberechtigten Delegierten und Funktionäre stimmten für die Fusion. Damit erhöht sich die Anzahl der MGN Lieferanten um 320 auf nun mehr 4.300 Lieferanten. Die Milchmenge erhöht sich um 25 Mio. Kilogramm auf insgesamt knapp 320 Mio. Kilogramm Jahresmenge.
Der Obmann der MGN, ÖKR Adolf Steiner informierte sehr ausführlich über das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 und über die Entwicklung im Jahr 2008. Während im 2. Halbjahr 2007 ein rasanter Milchpreisanstieg zu verzeichnen war, ist derzeit der Milchmarkt enorm unter Druck. Neben einer gestiegenen EU-weiten Milchproduktion macht sich eine Kaufzurückhaltung bei den Konsumenten bemerkbar. Eine steigende Produktion trifft derzeit auf einen zurückhaltenden Markt, dies führt unweigerlich zu einem Druck am Markt. Geschäftsführer Ing. Leopold Gruber-Doberer nahm in seinem Referat sehr ausführlich auf die öffentliche Diskussion bezüglich der Lebensmittelpreise Stellung. Er bezeichnete die MGN als ein stabiles Schiff auf der derzeit milchwirtschaftlichen unruhigen Hochschaubahn. Er bekräftigte dies auch mit dementsprechenden Zahlen der Genossenschaft. So beträgt das Eigenkapital der MGN mehr als 85 Prozent. Unterstützt werden die Mitglieder mit einer Qualitätsprämie in der Höhe von 1,5 Mio. Euro, welche zusätzlich zu dem mit der NÖM AG vereinbarten gesamtösterreichischen Durchschnittspreis zur Auszahlung gebracht wird. LR Josef Plank appellierte
in seinem Gastreferat an die MGN Bauern, geschlossen hinter der Genossenschaft
zu stehen. Nur eine starke Organisation, wie die MGN es ist, kann den
Bauern Sicherheit und Zukunft bieten. Martin Pichlbauer neuer Obmann-Stellvertreter Als Nachfolger für den ausgeschiedenen bisherigen 1. Obmann-Stellvertreter Johann Kerschbaumer aus Krumbach wurde in einer geheimen Wahl Herr Martin Pichlbauer aus Kirchschlag gewählt. Herr Pichlbauer bewirtschaftet mit seiner Familie in Aigen einen Milchviehbetrieb und war bisher im Aufsichtsrat der MGN tätig. Weiters wurden in den Vorstand gewählt Herr Erich Marchsteiner aus Windigsteig, bisheriger Obmann der Genossenschaft Waidhofen/Thaya sowie Herr Peter Weghofer aus Pitten. Als Aufsichtsratsmitglieder neu gewählt wurden Herr Franz Riegler-Heissenberger aus Krumbach, Herr Martin Wurz und Herr Herbert Kases, beide aus dem Gebiet der fusionierten Genossenschaft Waidhofen/Thaya. 25 MGN Lieferanten für besondere Qualität Für besondere Leistungen
im Bezug auf die Qualitätsmilcherzeugung wurde an die 25 besten Lieferanten
der Genossenschaft ein Qualitätssiegel sowie ein Korb mit NÖM
Produkten verliehen. Die Vizepräsidentin der LK NÖ, Theresia
Meier gratulierte dazu sehr herzlich. |
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Leserbrief zur Ausgabe vom 8. August 2008
Sehr geehrter Herr Christian Ebeert! Mit großer Betroffenheit
habe ich Ihren Bericht auf Seite 5 " Lebensmittel bei uns zu teuer"
in der aktuellen Ausgabe vom 8.8.2008 gelesen. Betroffen aufgrund der
Tatsache, dass dieser Artikel sehr einseitig, ohne genaue Recherchen der
wirklichen Fakten verfasst wurde. Ich stelle Ihnen dabei nicht in Abrede,
dass in Deutschland die Lebensmittel tatsächlich billiger zu kaufen
sind, vielmehr muss ich kritisch anmerken, dass Sie ganz unverfroren fordern
- der "Österreichzuschlag" müsse weg. Als Vertreter
der Milchbauern darf ich ganz objektiv daran erinnern, dass wir in Österreich
die kleinsten Produktionsstrukturen innerhalb der europäischen Milchbauern
haben (60.000kg je Betrieb und Jahr), eines der strengsten Tierschutzgesetze
erfüllen müssen und uns auch zur Einhaltung der GVO-freien Produktion
bekennen. All dies wurde auch von der Kronen Zeitung massiv gefordert.
Jedoch vergisst man bewusst oder unbewusst, dass diese österreichische
Produktion, zu der sich die österreichischen Bauern bekennen, auch
nur mit österreichischen Preisen aufrecht zu erhalten ist. Übrigens
muss auch festgehalten werden, dass im Jahr 1950 Herr und Frau Österreicher
noch 44,7 % ihres Einkommens für Lebensmittel ausgegeben haben, mittlerweile
liegt dieser Anteil gerade mal bei 13%. Im Jahr 1993 kostete ein Liter
Vollmilch höchster Qualität 84 Cent, heute ist die Milch um
79 Cent im Handel erhältlich. Der Preis für ein Kilogramm Butter
reduzierte sich seit dem Jahr 1993 um 23,8%. Für mich Fakten, welche
in mir die Überzeugung bringen, dass in den vergangenen Jahren die
Steigerung des Wohlstandes auf Kosten sinkender Lebensmittelpreise erfolgte.
Unter die Räder sind dabei die Bauern gekommen, jährlich beenden
5% der Milchbauern die Milchproduktion. Alles Realitäten, aber die
interessieren nicht wirklich jemanden, nur die Betroffenen selbst. Mit der Bitte um mehr Objektivität
und dem Festhalten an Grundsätzen, auch in Vorwahlzeiten, verbleibe
ich Ing. Leopold Gruber-Doberer
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Zuteilung nicht genützter Quoten für Lieferungen gemäß § 10 Abs.2 Z.2 MOG 2007 in Verbindung mit § 16 Milchquoten-Verordnung 2007 (MQuV 2007, BGBl. II Nr. 209/2007 i.d.g.F.) - Ergebnis der SaldierungsrechnungDie Agrarmarkt Austria gibt bekannt, dass nach Auswertung der Meldungen
gemäß § 24 Abs. 1 der Milchquoten-Verordnung 2007 die
Milchanlieferung in Österreich im Zwölfmonatszeitraum 2007/2008
die Nationale Quote für Lieferungen überschritten hat. Der Prozentsatz ist auf vier Dezimalstellen zu runden und beträgt Unbeschadet dessen sind jedoch Lieferungen von Milcherzeugern ohne Quote
nach wie vor voll überschussabgabepflichtig (27,83 €/100 kg)
und können in die Saldierung nicht einbezogen werden.
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v.l.n.r. ÖkR Adolf Steiner, Mag. Alfred Berger, Dr. Erwin Pröll, Mag. Erwin Hameseder |
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o Die Vermarktung koordinieren
"Der Milchpreis ist zur Zeit das zentrale Thema. Darüber hinaus ist es für die Mitglieder der MGN von größter Bedeutung, an einem wettbewerbsfähigen Verarbeitungsunternehmen beteiligt zu sein", erklärt MGN-Geschäftsführer Leopold Gruber-Doberer: "Die positive Weiterentwicklung dieses Unternehmens sichert schließlich die Existenzen unserer Milchbauern." Erste negative Auswirkungen auf den Milchpreis zeigt bereits die von der EU beschlossene Reform der gemeinsamen Agrarpolitik, in der eine Absenkung der Interventionspreise bei Butter und Magermilchpulver sowie eine Aufstockung der Milchquote um 1,5 Prozent festgelegt wurde. Mit dem Milchpreis sind die gesamten Zukunftschancen der österreichischen Milchbauern bedroht. Die Lösungsvorschläge sind zugleich Arbeitsschwerpunkte für über 300 Delegierte und Funktionäre unter MGN-Obmann Adolf Steiner, dem bei seiner Wiederwahl mit 97,3 Prozent der Stimmen überwältigendes Vertrauen ausgesprochen wurde. Gemeinsame Vermarktung Deutliche Kennzeichnung Die MGN plädiert in diesem Sinne auch für Unterstützung der Initiative "Geschmack der Heimat", ins Leben gerufen vom österreichischen Bauernbund gemeinsam mit dem Handel, und ein klares Bekenntnis des Handels zu österreichischen landwirtschaftlichen Produkten. Österreich hat durch seine strengen Tierschutz- und Umweltgesetze einen hohen Qualitätsanspruch. Hochwertige österreichische Erzeugnisse kommen Konsumentenwünschen entgegen und sichern zugleich die Existenz der heimischen Landwirte. Schwerpunkt Biomilch
Pressekonferenz im Cafe Prückel, Obmann ÖkR Adolf Steiner, Geschäftsführer Ing. Leopold Gruber-Doberer |
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Am 24. September 2004 wurde im Rahmen einer außerordentlichen Generalversammlung
mit 98,7 % die Aufnahme der Milchgenossenschaft Pielachtal im Wege einer
Fusion beschlossen. |
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Die Sorge der Milchbauern im Hinblick auf die EU-Erweiterung LR Dipl.-Ing.
Josef Plank Milchwirtschaft hat hohe
Bedeutung in der NÖ Landwirtschaft. In Österreich entfallen
15,6 Prozent der landwirtschaftlichen Endproduktion auf die Milchwirtschaft.
Gerade im Zusammenhang mit
der Erweiterung ist es wichtig, dass größtes Augenmerk auf
die Qualität gelegt wird. Milch ist das am umfassendsten
kontrollierte Lebensmittel. Auch der NÖ Tiergesundheitsdienst
kümmert sich um die Milchqualität. Im vergangenen Jahr wurden
in Summe 155 Mio. Euro an Milchgeld an die Bauern ausbezahlt. Das Land NÖ unterstützt seine Milchbauern mit Zuschüssen für die Qualitätssicherung. Schwerpunkte: Erhaltung
der Eutergesundheit und Qualitätssicherung. Weiters unterstützt der TGD bakteriologische Untersuchungen und Antibiogramme bei Viertelgemelksproben, sodass nur ein Selbstbehalt von 2,50 Euro vom Landwirt zu tragen ist. All das trägt dazu bei, dass Niederösterreichs Milchbauern im internationalen Wettbewerb bestehen können.
Die Milchbauern in Niederösterreich LKR ÖkR Obmann Adolf
Steiner
Mehr als 40 % der niederösterreichischen Milchbauern sind Mitglieder und Lieferanten unserer Genossenschaft. Die MGN Milchgenossenschaft Niederösterreich ist aus dem Zusammenschluss aus 7 ehemals eigenständigen Genossenschaften entstanden. Bei der morgigen Generalversammlung wird voraussichtlich mit der Fusion der Milchgenossenschaft Mank eine weitere, ehemals eigenständige Genossenschaft Teil der MGN. Wesentlicher Auftrag unserer Genossenschaft ist die Vertretung der Interessen unserer Milchbauern gegenüber dem Verarbeitungsbetrieb, sowie der Politik und der Öffentlichkeit. Das Einzugsgebiet
unserer Genossenschaft erstreckt sich von der Buckligen Welt, quer durch
Niederösterreich bis ins Waldviertel.
Durch die Bündelung unseres Milchangebotes wird auch die Verhandlungsposition gegenüber den Verarbeitungsbetrieben gestärkt. Die MGN ist Miteigentümer der NÖM AG und somit ein wesentlicher Partner dieses Verarbeitungsunternehmens. Unsere Milchbauern
produzieren Milch höchster Qualität. 99 % der angelieferten
Milch erreichen die höchsten Qualitätsanforderungen. Die Einhaltung
der hohen Standards in Bezug auf Hygiene und Tierschutz ist für unsere
Bauern eine Selbstverständlichkeit.
Diese
Zahlen dokumentieren unsere kleinbäuerliche Struktur. Nahezu ausschließlich
findet die Milchproduktion in Familienbetrieben statt. Diese in Niederösterreich
vorherrschende Struktur ist zwar einerseits der Garant für unsere
gepflegte Landschaft, bedeutet aber auch gleichzeitig höhere Produktionskosten.
Der Konsument als Partner für die Bauern GF Ing. Leopold Gruber-Doberer Mit 1.
Mai 2004 wurden 10 weitere Staaten Mitglied der Europäischen Union.
Neben den wichtigen politischen Zielsetzungen dieser Erweiterung hat dies
natürlich auch Auswirkungen auf den Produktionszweig Milchwirtschaft. Die Milchproduktion in den neu hinzugekommenen Ländern findet fast ausschließlich in Großbetrieben mit Fremdarbeitskräften statt, während in Niederösterreich bzw. Österreich wie bereits erwähnt, die kleinbäuerliche Struktur und somit der Familienbetrieb die Norm ist. Auch die Verarbeitungsbetriebe
in Österreich sind im Vergleich zu den Mitbewerbern in Europa, verhältnismäßig
klein strukturiert. Die Handelsorganisationen in Österreich sind
jedoch dazu im Gegenteil sehr stark konzentriert. Die Angebotsvielfalt
und der hohe Anteil an Eigenmarken macht es dem Konsumenten unheimlich
schwer, die Herkunft der Produkte zu erkennen bzw. nachzuvollziehen.
AT steht
für Österreich Aufgrund
dieses Kennzeichens ist für den Konsumenten nachvollziehbar, wo
das jeweilige Produkt abgefüllt wurde. Unser
Appell an die Konsumenten: "Herkunft bedeutet Zukunft" Wenn
die Konsumenten wissen woher das Produkt kommt, österreichische
Qualität kaufen, dann geben sie unseren Bauern Zukunft. Wir bitten
unsere Konsumenten dazu beizutragen, damit sie auch Bauern bleiben können.
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Mit diesem zinsenlosen Milchgeldvorschuss wollen wir unsere Milchbauern beim Kauf einer Quote direkt unterstützen, so Obmann LKR ÖkR Adolf Steiner. Es soll damit gelingen, die
Quotenabwanderungen in die westlichen Bundesländer zu reduzieren.
Für die Genossenschaft ist es besonders entscheidend, dass die Quoten
im Gebiet bleiben, um so die Milchdichte beizubehalten, da diese einen
wesentlichen Einfluss auf die Transportkosten hat. |
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In den letzten Monaten gab es in einigen Bundesländern eine intensive Diskussion über die steuerliche Behandlung des Erlöses aus dem Verkauf einer Milchquote, wobei auch die Aufrollung von Verkäufen, die jahrelang zurückliegen, im Raum stand. Die Präsidentenkonferenz hat in Verhandlungen mit dem Finanzministerium wichtige Klarstellungen erreicht. Pauschale Anschaffungskosten werden als Aufwand anerkannt und Verkäufe vor dem 1.1.2000 werden nicht erfasst. Wie sieht die Regelung aus ?
Welcher Anteil des Erlöses aus dem Milchquoten-Verkauf wird nun besteuert? Das von der Präsidentenkonferenz
erreichte Verhandlungsergebnis bedeutet, dass - wenn keine Belege für
Aufwendungen mehr vorhanden sind - vom Quotenerlös
vorerst pauschale Anschaffungskosten von S 5,71/kg veräußerter Milchquote
abgezogen werden und erst der übersteigende Betrag der Besteuerung unterliegt. |