Das internationale Jahr der Bäuerin

Wo Frauen wirken, wächst Zukunft.

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2026 zum Internationalen Jahr der Bäuerin erklärt. Damit rücken jene Frauen ins Rampenlicht, die täglich einen entscheidenden Beitrag für Landwirtschaft, Gesellschaft und Versorgungssicherheit leisten. Bäuerinnen sichern unsere Ernährung, entwickeln neue Ideen für ihre Höfe und halten mit großem Engagement Familie und Betrieb am Laufen.

Diese Vielfalt an Rollen macht Bäuerinnen zu einem unverzichtbaren Bestandteil der österreichischen Landwirtschaft. Mit 36 % weiblichen Betriebsleitungen gehört Österreich im europäischen Vergleich zu den Ländern mit dem höchsten Frauenanteil in der Landwirtschaft. Damit spielen Frauen eine deutlich größere Rolle in der landwirtschaftlichen Produktion, als viele vermuten. Und auch im Bereich von Milchbetrieben zeichnet sich dies deutlich ab. 356 Betriebe im
Gebiet der MGN werden ausschließlich von Frauen geführt – das sind 17 % aller Betriebe. Diese Zahl zeigt eindrucksvoll, wie stark Frauen die Milchwirtschaft in der Region prägen: Sie führen Höfe mit Verantwortung, Kompetenz und Weitblick und leisten damit einen wichtigen Beitrag für die Zukunft.

Die MGN hat sich gemeinsam mit der NÖM dazu bekannt diesem Thema in diesem Jahr besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

 

„Ziel ist es, unseren KonsumentInnen ein modernes und authentisches Bild der Landwirtschaft zu vermitteln. Wir möchten die Menschen und die dazugehörige Arbeit hinter der allzeit erhältlichen Milchpackung im Supermarkt zeigen. Letztendlich setzt das Engagement unserer BäuerInnen die Basis für unserer Qualität bei NÖM.“, so Marketing-Leiterin der NÖM AG, Veronika Koch.

Irene Neumann-Hartberger, Bundesbäuerin und Abg. zum Nationalrat

Das Jahr der Bäuerin ist ein von den Vereinten Nationen ausgerufenes Themenjahr für 2026. Es hat das Ziel, die Leistungen von Frauen in der Landwirtschaft weltweit sichtbar zu machen und
dort anzusetzen, wo es noch Verbesserungen braucht.

2026 ist damit ein Jahr für mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung. Unsere Bäuerinnen übernehmen tagtäglich viele Rollen, die noch zu
wenig gesehen werden. Sie sind nicht nur Betriebsführerinnen und
Innovationsmotoren auf den Höfen, sondern tragen Verantwortung weit darüber hinaus. 365 Tage im Jahr leisten sie unverzichtbare Arbeit für die Gesellschaft, für den ländlichen Raum und für ihre Familien.

Genau das machen wir 2026 sichtbar, indem wir zeigen, was Bäuerinnen leisten, welche Stärke und Vielfalt hinter ihrem Tun steckt und wo es noch Handlungsbedarf gibt. So wollen wir Anerkennung schaffen, die wir verdienen, und geben damit
Zuversicht für unsere tägliche Arbeit und die Zukunft unserer Landwirtschaft.

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